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Die Idee des Orange-Gartens entwickelt sich aus Elementen des Barock-Gartens, die hier in abstrahierter Form umgesetzt werden.
Der aus dem Französischen stammende Begriff der Orangerie bedeutet übersetzt so viel wie Orangenhaus. Hier wurden frostempfindliche Zitrusgewächse und von Reisen mitgebrachte exotische Pflanzen
überwintert. Der Begriff wurde später auch für jene Gartenplätze verwendet, die den Pflanzen als Sommerquartier dienten.
In Anlehnung an die Orangerie nimmt der Entwurf dieses Prinzip auf und setzt es in Form eines strengen geometrischen Rasters um. Aus Orangenbäumchen werden mit
orangefarbenen Sommerblumen bepflanzte Kugeln und Körbe, zusammengesetzt zu einem Baum.
Das strenge Raster der Aufstellung wird durchbrochen von zwei arabeskenförmigen Erdmodellierungen, die formal in den Broderien und Parterres des Barockgartens zu finden
sind. Als Arabesken werden streng stilisierte Pflanzenranken bezeichnet, die zu einem Ornament zusammengefügt sind.
Im Orange-Garten werden diese abstrahiert dargestellt und in Form von begehbaren Rampen ausgebildet, um den Blick über den gesamten Garten zu eröffnen. Der mit
Ziegelschotter belegte Boden des Gartens zeigt ein häufig verwendetes Material der Broderien.
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